Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker


Die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker erfolgt an einer Fachschule.
Grundsätzlich wird der Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung sowie eine entsprechende Berufstätigkeit vorausgesetzt. Die Ausbildung zum Techniker erfolgt im Vollzeit oder Teilzeitstudium. Techniker und Technikerinnen, die eine spezielle Technikerausbildung durchlaufen haben, sind in allen Wirtschaftsbereichen tätig. Nach einer Weiterbildung zum Techniker bietet besonders die Industrie vielfältige Aufgaben für Sie als Fachkraft. Dabei steht der Techniker als mittlere Führungskraft zwischen dem Meister und dem Diplom-Ingenieur. Techniker, die in einer Abschlussprüfung nachgewiesen haben, dass sie befähigt sind innerhalb bestimmter Arbeitsbereiche technische Aufgaben verantwortlich wahrzunehmen, führen dann die Bezeichnung:

staatlich geprüfter Techniker / staatlich geprüfte Technikerin


Ausbildungsform und Ausbildungsdauer

Vollzeitstudium: 2 Jahre ca.36 h/Woche
Teilzeitstudium: 4 Jahre ca.18 h/Woche

Fachrichtungen

- Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik

- Kältetechnik

Studienbeginn:
Vollzeitstudium: September eines Jahres
Teilzeitstudium: September bzw. Februar in geraden Kalenderjahren

 

Zugangsvoraussetzungen

Die Technikerausbildung setzt mindestens den Hauptschulabschluss sowie den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung (Liste der Berufe kann an der Fachschule eingesehen werden) voraus. Weiterhin wird eine mindestens einjährige Berufspraxis vorausgesetzt (Ausbildung und Berufspraxis sollten zusammen 4,5 Jahre betragen) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine für den Besuch der Fachschule förderliche Berufstätigkeit von 7 Jahren (z.Z. 5 Jahre). Die Zeit beim Bund bzw. Zivildienst wird bei Nachweis einer entsprechenden Tätigkeit angerechnet.

 

Förderung

Für die Dauer der Ausbildung kann BAföG beantragt werden. Dieser Ausbildungszuschuss wird beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (BAföG Stelle des Heimatortes) beantragt und muss für ein zweijähriges Fachschulstudium nach Erlangen der Fachhochschulreife nicht zurückgezahlt werden. Weiterhin ist es möglich "Meister-Bafög" zu beantragen. Durch das Arbeitsamt erfolgt nur in Einzelfällen (evtl. bei Rehabilitation) eine Förderung. Lassen Sie sich von uns zu den Möglichkeiten Ihrer Weiterbildung beraten.

 

Kosten

Für das Studium zum Techniker ist ein monatliches Schulgeld entsprechend den Vorgaben des Kultusministeriums von z.Z. 98 € bei Vollzeit und 55 € bei Teilzeit zu zahlen. Die Prüfungsgebühr beträgt z.Z. 150,00 € .

 

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung baut auf Ihr Wissen und Ihre Fertigkeiten aus der beruflichen Ausbildung und auf berufspraktische Kenntnisse auf. An die Grundlagenausbildung im 1.Jahr (u.a. Mathematik, Physik, Thermodynamik, Informatik, Deutsch und Englisch), schließt sich im 2. Jahr der fachspezifische Teil mit Fächern wie Heizungstechnik, Sanitärtechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Kältetechnik, Maschinenkunde an. Die theoretische Schulung wird durch eine praxisnahe Ausbildung in auf das modernste eingerichteten Laborräumen (EU-Standard) unterstützt. Das Studium wird mit staatlichen Prüfungen abgeschlossen.

 

Einsatzprofil

Der Einsatz erfolgt in kleinen und mittelständigen Unternehmen. Dabei gehören u.a. Serviceleistungen, wie technische Beratung, Instandhaltung, Inbetriebnahmen und Überwachung von Anlagen ebenso wie Tätigkeiten in Planung und Projektierung zu den Aufgaben eines Technikers.

 

Fachhochschulreife

Durch das Belegen von Wahlfächern (Deutsch II, Englisch II und Mathematik II, gesamt 320 Stunden) und der entsprechenden Prüfungen können Sie die Fachhochschulreife auf einem besonderen Bildungsweg ablegen und erschließen somit neue Weiterbildungsmöglichkeiten. Während die allgemeine Hochschulreife ein Studium an allen Hochschulen ermöglicht, berechtigt Sie die Fachhochschulreife zum Studium an einer Fachhochschule oder einer Berufsakademie.