Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt


Die Ausbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt erfolgt an einer Fachschule.
Grundsätzlich wird der Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung sowie eine entsprechende Berufstätigkeit vorausgesetzt. Die Ausbildung erfolgt im Vollzeit oder Teilzeitstudium. Betriebswirte die eine spezielle Wirtschaftsausbildung durchlaufen haben, sind in allen Wirtschaftsbereichen tätig. Vor allem mittelständigen Unternehemen bieten den Betriebswirten vielfältige Aufgaben. Dabei steht der Betriebswirt als mittlere Führungskraft zwischen dem Facharbeiter und dem Diplom-Betriebswirt. Betriebswirte , die in einer Abschlussprüfung nachgewiesen haben, dass sie befähigt sind innerhalb bestimmter Arbeitsbereiche wirtschaftliche Aufgaben verantwortlich wahrzunehmen, führen dann die Bezeichnung:
staatlich geprüfter Betriebswirt / staatlich geprüfte Betriebswirtin

Ausbildungsform und Ausbildungsdauer

Vollzeitstudium: 2 Jahre ca.36 h/Woche
Teilzeitstudium: 4 Jahre ca.18 h/Woche


Studienbeginn:
Vollzeitstudium: September eines Jahres
Teilzeitstudium: September bzw. Februar

Zugangsvoraussetzungen

Die Betriebswirt bildung setzt mindestens den Hauptschulabschluss sowie den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung (Liste der Berufe kann an der Fachschule eingesehen werden) voraus. Weiterhin wird eine mehrjährige Berufspraxis vorausgesetzt (Ausbildung und Berufspraxis sollten zusammen 5 Jahre betragen) oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine für den Besuch der Fachschule förderliche Berufstätigkeit von 7 Jahren (z.Z. 5 Jahre). Die Zeit beim Bund bzw. Zivildienst wird bei Nachweis einer entsprechenden Tätigkeit angerechnet.

Förderung

Für die Dauer der Ausbildung kann BAföG beantragt werden. Dieser Ausbildungszuschuss wird beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Stelle des Heimatortes) beantragt und muss für ein zweijähriges Fachschulstudium nicht zurückgezahlt werden. Weiterhin ist es möglich "Meister-Bafög" zu beantragen. Durch das Arbeitsamt erfolgt nur in Einzelfällen (evtl. bei Rehabilitation) eine Förderung.

Kosten

Für das Studium ist ein monatliches Schulgeld entsprechend den Vorgaben des Kultusministeriums von z.Z. 98,00 € bei Vollzeit und 49,00 € bei Teilzeit zu zahlen. Zusätzlich ist ein monatlicher Gründungsbeitrag von 40,00 € zu zahlen.
Die Prüfungsgebühr beträgt z.Z. 150,00 € einmalig zum Ende der Ausbildung.

Ausbildungsinhalte

Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Lernfelder:
- Ein Unternehmen gründen und führen
- Werteflüsse analysieren
- Personalwirtschaftliche Prozesse
- Finanzierung / Investition
- Marketing
- Beschaffungs- und Bereitstellungsprozesse
- Leistungserstellung
- Jahresabschluss

 

Einsatzprofil

Der Einsatz erfolgt in kleinen und mittelständigen Unternehmen.